Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Georg Salter

Buchdesigner in Berlin, 1922 - 1934

 


Verlagswerbung von Georg Salter. Nicht leicht einzugrenzen

Veröffentlicht am 01.05.2015

Neben seinen Gestaltungen für werbende Verlagsalmanache und Anthologien entwarf Salter besonders für seine drei "Hausverlage" - Die Schmiede, G. Kiepenheuer und S. Fischer - auch Prospekte, Bucheinleger, Anzeigen und andere Werbemittel. Da derlei Drucksachen üblicherweise nicht signiert sind, ist Salters Urheberschaft selten zweifelsfrei zu bestimmen. Die Bildergalerie unten versammelt aber vergleichsweise sichere Belege. Unbestritten ist, dass Salter für Schmiede, Kiepenheuer wie Fischer auch Verlagssignets  gezeichnet hat. In den Reklamearbeiten warb er zuweilen nicht nur für die Verlagspublikationen, sondern teilweise recht prominent auch wieder für sich selbst, zum Beispiel im Prospekt zu den Sonderausgaben der "2.85-Bücher" des Kiepenheuer-Verlages. Ob die dort jeweils ausdrückliche Nennung der Buchdesigner (fast durchweg Salter) auf seiner Initiative oder auf der des Verlegers beruhte, muss offen bleiben.

Die abgebildeten Drucksachen haben sich in der Regel in den Büchern selbst erhalten. Vor allem die Einblattdrucke sind relativ häufig überliefert, andere dagegen außerordentlich selten. Durch die Vernichtung der meisten Verlagsarchive gibt es fast keine größeren, systematische Sammlungen. Gelegentlich liefert Verlagswerbung  wichtige Hinweise für die genauere Datierung einzelner Arbeiten oder zeigt Abbildungen von bis dahin noch unbekannten Umschlägen.